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Verumschlagt und besiegelt – unsere Hochzeitseinladungen

Unsere Einladungskarten sind da! Heute früh kamen sie mit der Post und ich bin BEGEISTERT!

Bestellt habe ich sie bei der Kartenmacherei – besonders toll finde ich da, dass man Karten vorgestalten und dann immer wieder bearbeiten kann. Der grobe Entwurf war schon vor Weihnachten fertig und wir konnten so nach und nach alle Daten hinzufügen.

So sehen sie aus:

Hochzeitseinladungen

 

Gerade hat Flo mir beim Verpacken und Beschriften geholfen, bzw. kam endlich der Siegelstempel zum Einsatz:

Siegel

 

Morgen werden die Briefe zur Post gebracht:

Hochzeit_Briefe

Ich wünsche euch allen Frohe Ostern 🙂

Das Standesamt oder „Goooooood mooooooooorning, Miss …, sorry“

Standesamt

Wir haben einen Termin fürs Standesamt. Darum hat sich Flo gekümmert.
Neue Erkenntnisse:

– Samstage sind sowohl teurer, weil außerhalb der Geschäftszeiten, als auch sehr begehrt
– Alles, was man braucht (Ausweis, beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister…), bringt man zur Anmeldung der Eheschließung bei einem Standesbeamten mit – am besten ein paar wenige Monate vor der eigentlichen Trauung
– Eine Terminreservierung kann man aber schon vorher vornehmen

Ich kenne Paare, die bereits länger als ein Jahr vor der kirchlichen Hochzeit schon offiziell verheiratet waren – mit Namen und allem drum und dran. Ich kenne auch Paare, die am Tag der kirchlichen Trauung morgens beim Standesamt waren. Für uns kam/kommt beides nicht in Frage. Dass die beiden Termine zeitnah sein sollten, war für mich schon immer klar. Allein schon, weil ich nicht schon wochen- oder gar monatelang mit meinem neuen Namen angesprochen werden will, wenn ich mich noch gar nicht verheiratet fühle.
Davon gehe ich nämlich aus.

Zum Verheiratetfühlen gehört für mich, dass ALLE Menschen, die uns wichtig sind, diesen einen Moment mit uns teilen.
Zum Verheiratetfühlen gehört, dass ich meine Mama und meine Freundinnen weinen sehe – im wahrscheinlichsten Falle durch meinen eigenen Tränenschleier…
Zum Verheiratetfühlen gehören raschelnder Tüll, alte Holzbänke, hundert Umarmungen und das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben.

Irgendwie habe ich den Verdacht, dass der – bestimmt trotzdem feierliche – Akt dessen, einen Wisch zu unterschreiben mir dieses Gefühl nicht im gleichen Ausmaß vermitteln wird.
Am Tag der kirchlichen Hochzeit möchte ich am liebsten alle Zeit der Welt haben. Mir wird es bestimmt so gehen wie zuletzt als Kind am Weihnachtsmorgen. Ich will die Vorfreude genießen können, Zeit für ein Schaumbad und ein Sektfrühstück mit meinen Brautjungfern haben und keine Panik bekommen müssen, falls unsere Frisur-Versuche nicht gleich… naja, nach einer Frisur aussehen (dazu ein andermal mehr).
Und genau deshalb kommt der Morgen vor der kirchlichen Trauung nicht in Frage.
Wir haben uns für einen Termin eine Woche vor der Kirche entschieden. Und gestern auch schon in unserem Wunschrestaurant für nach dem Standesamt Probe gegessen. Und schonmal reserviert.

Erweiterung meiner To-Do-Liste im Kopf:
1.) Unterschrift üben
2.) Den Englisch-Schülern sagen, dass sie über die Sommerferien Zeit haben, sich das „Miss“, das ich ihnen eingebläut habe, wieder abzugewöhnen

P.S.: Am Freitag gehen wir Trauringe aussuchen UND wir haben unsere Flitterwochen gebucht! Weitere Infos folgen bald 🙂

Kurzes Update

Einige (zum Teil verrückte) Dinge sind passiert:

1. Meine Finger sind um zwei Ringgrößen schlanker als erwartet (lustige Geschichte dazu: Flos Freunde hatten einige hilfreiche Tipps, wie er vor dem Kauf meine Ringgröße feststellen könne, unter anderem, dass er doch beim gemeinsamen Backen heimlich einen Teigabdruck meiner Hand anfertigen solle – das hätte ich sicherlich nicht seltsam gefunden…).

2. Mit etwas Glück traut uns vielleicht eine alte Kindergartenfreundin von mir!! Sie muss noch einiges abklären, nach mehreren Begriffen wie „Talar“ oder „Kanzelrecht“ habe ich irgendwie nicht mehr richtig zugehört, aber vielleicht bekommen wir das tatsächlich hin! Ich bin so aufgeregt!

3. In meiner Brautschuhflasche waren sage und schreibe 688,03 Euro. Die Zählmaschine musste zwischendurch mehrfach ausgeleert werden und ich habe währenddessen die starrenden Kinder hinter mir mit den Worten „nein, nein, ich spare nicht erst seit dem letzten Weltspartag,“ beruhigt. Außerdem befanden sich eine Büroklammer und ein Zweipfennigstück in der Flasche.