Guuuuten Mooooorgen, Frau… – eine Mottohochzeit?

Irgendwann muss es sowieso raus: Ich bin Lehrerin. Und Florian ist gerade dabei, einer zu werden.
Ja, es ist wahr – wir rotten uns gerne zusammen. Wir lieben es, Menschen unter die Nase zu reiben, wie wir im Sommer 6 Wochen lang gemeinsam
durch fremde Länder reisen können, wir können es kaum erwarten nach Hause zu kommen, um all den Lehrerzimmertratsch und die Beschwerden über
Schüler loszuwerden und eines Tages werden wir unser Übriges dazu tun, besserwisserische kleine Lehrerkinder in die Welt zu setzen. Die
mindestens Flöte spielen. Eher Klavier.

Wir haben uns im Studium kennengelernt in einem (Achtung, sexy…) Seminar über den Tod des König Artus. Wir haben uns gegenseitig durch die
nervenaufreibende Zeit der Examensvorbereitung begleitet und uns nicht davon abschrecken lassen, wenn der jeweils andere mehrmals täglich in
Embryonalstellung auf dem Bett kauernd Dinge von sich gegeben hat wie „… und wer waren jetzt nochmal diese Assmanns?“ oder spontane
Schmerzen in wechselnden Körperteilen bekommen hat. Na gut, das war beides ich. Egal. Jedenfalls kam danach das Referendariat, in dem ich mir
meine Gedächtnisschwünde und Spontanschmerzen nur zurückwünschen konnte – nicht mal dafür hatte ich Zeit! Und auch DAS haben wir zusammen
überstanden. Also die erste Runde.

Jedenfalls drängt sich mir da die Frage auf: Mottohochzeit? Zumindest so ein bisschen?

Ich habe ein wenig gegoogelt und nach Inspiration gesucht.
Hier die Ideen, die ich nicht grässlich/übertrieben (einen 2-Tonnen-Schreibtisch mit Äpfeln als DEKO??) fand:

1.) Ein paar typische Schul-Spiele für die Hochzeit umgestalten. Mir fällt dabei zum Beispiel ein: „Find someone who“. Jeder bekommt dazu ein Blatt Papier, auf dem Aufgaben stehen, z.B. „Finde jemanden, der schon einmal von einem Hund gebissen wurde“ oder „Finde jemanden, der mindestens vier Geschwister hat“. Von derjenigen Person wird dann der Name eingetragen. Die Schüler machen das natürlich, um dann einen Preis zu gewinnen, aber ich fände es schön, wenn die Gäste sich so (ein bisschen besser) kennenlernen würden.

2.) Eine kleine Collage aus lustigen Schülerantworten basteln. Eine Lehrerin hat dazu ihre Kindergarten-Klasse in Amerika zum Beispiel dazu befragt, warum Menschen eigentlich überhaupt heiraten und was denn die Pflichten eines guten Ehemannes seien. Die Antworten sind zum Schreien.

3.) Eine Tischdekoration aus Büchern und Papierblumen. Ich werde sicherlich noch eine Vase oder ein paar Kerzen dazustellen, aber die Idee gefällt mir sehr gut.

Was ich mir selbst noch überlegt habe:

1.) Kleine Schultüten für die Giveaways basteln.
2.) In Bleistifte unsere Namen eingravieren lassen (zum Ausfüllen der Schul-Spiele).
3.) Unser Save-The-Date-Foto vor einer Tafel fotografieren (schon passiert, ich bin so gespannt auf das Ergebnis!).
4.) Der Klassiker: das Tafel-Thema allgemein, also z.B. für den Sitzplan oder die Tischkärtchen.

Davon, welche Ideen wir umsetzen werden, berichte ich in den nächsten Wochen. Bis bald!

3 Gedanken zu „Guuuuten Mooooorgen, Frau… – eine Mottohochzeit?

  1. Find someone who finde ich amüsant. Ich hab das abgewandelt auf einer Hochzeit gespielt (etwas weniger peinlich für die Schüchternen unter uns, als wenn man auf die Gäste zu gehen muss). Kann ich dir bei Gelegenheit mal erklären, zumal das Hochzeitspaar miteingebunden war.
    Viele Grüße
    Nudel Tier (die heute viel zu viel SYTTD geguckt hat)

  2. Da zeigt sich wiedermal, das Google doch nicht alles weiss….die Ideen finde ich aber sehr schön, man muss glaube ich, aber natürlich noch die Kosten etwas im Auge behalten. Da ja auch das Catering,Musik und ein Raum die etwas Kosten….
    ja für meine Hochzeit ist mir nichts zu teuer… 🙂

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